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Filmische Spurensuche: Frauen bildet Banden - Ein Film zur Geschichte der Roten Zora

 
Dienstag, 25. Februar 2020, 18:30 Uhr
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Die Rote Zora war in den 1970er und 1980er Jahren eine feministische, militante FrauenLesbengruppe in der BRD, die aus dem Kontext der Revolutionären Zellen hervorgegangen ist. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Ihre Aktivitäten richteten sich gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.

 Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute.

Weltweit erleben wir heute wieder eine erstarkende feministische Bewegung, wie die zahlreichen Proteste und Frauen*streiks u.a. in Chile, der Schweiz und auch hier in der BRD zeigen. Vor diesem Hintergrund zeigt der Film, dass viele Themen heute noch hoch aktuell sind, und bietet Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

(Deutschland 2019 · R, Db & K: LasOtras - FrauenLesben-FilmCollectif Berlin · ab 12 J. · 75‘)

Ort Cinema, Warendorfer Straße 45 - 47, 48145 Münster
Kontakt Veranstalter/in: Feministischer Streik Münster und Die Linse
Eintritt: 8,50 € (erm. 7 €)